Was haben zwei Millionen Mäuse, zwanzigtausend Meerschweinchen und viertausend Hunde gemeinsam? Sie wurden 2014 in Tierversuchen in deutschen Laboren eingesetzt. Denn bevor ein neues Medikament in der Apotheke, oder eine neue Chemikalie in unserem Haushaltsreiniger landet, durchlaufen sie unzählige Anwendungen im Labor. An der Freien Universität arbeitet eine Gruppe von Wissenschaftlern an möglichen Alternativen, die Tierversuche in der Arzneimittelentwicklung ersetzen könnten. Ich habe mich für couchFM mit der Projektleiterin Frau Prof. Schäfer­-Korting über ihre Forschung und deren Grenzen unterhalten.


An der FU wird in diesem Jahr noch eine weitere Professur zur Erforschung der Alternativmethoden eingerichtet. Damit soll das Forschungsfeld an der Universität gestärkt und für die Zukunft fest verankert werden. Zukünftig wird sich dieser Forschungsfokus also auch in der Lehre auswirken. Neben den Angeboten für Doktoranden, soll nun bereits auf Master­Ebene die Möglichkeit bestehen, sich den 3R zu widmen.

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